Young Boys Bern zu Gast beim FC St. Gallen
Am Mittwoch kommt es am 35. Spieltag zum Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem schon längst feststehenden Meister Young Boys Bern. Die Schwarz-Gelben können gegen die Gastgeber eine beeindruckende Bilanz vorweisen. Aus den letzten sechs Spielen gegen St. Gallen gab es ausschließlich Siege. Und seit 16 Spielen hat Bern nicht mehr gegen St. Gallen verloren. Vor vier Jahren gab es die letzte Niederlage. Damals verlor man am 11. April 2015 mit 1:3. Mit Guillaume Hoarau und Steve von Bergen stehen noch immer zwei Routiniers aus der damaligen Anfangself bei Bern unter Vertrag. Besonders gut scheint es den Young Boys in St. Gallen zu gefallen. Ein Blick auf die Auswärtsstatistik verrät, dass YB seit sieben Partien ungeschlagen ist. Fünf Siege und zwei Unentschieden stehen in den Büchern.
St. Gallen will mehr
Im Match geht es für St. Gallen noch um alles. Zwei Spieltage vor Schluss liegen die Gastgeber mit 42 Punkten in der Tabelle auf dem siebten Rang. Rechnerisch ist noch der dritte Platz im Bereich des Machbaren, liegt der FC Lugano mickrige zwei Punkte vor der FCSG. In der laufenden Saison ist es für die Ostschweizer ein Wechselbad der Gefühle. Seit April pendelt man kontinuierlich zwischen den Plätzen vier und acht – Konstanz sieht anders aus. Besonders bitter: Letzten Donnerstag unterlag man im direkten Duell mit dem FC Lugano mit 0:1. Davor gab es immerhin zwei Siege gegen Sion (2:1) und GC (1:0) zu feiern. Damit es etwas mit dem Erfolg gegen YB wird, muss der beste Torschütze der St. Galler liefern: Mittelfeldspieler Vincent Sierra. Vom Bundesligisten SC Freiburg ausgeliehen, erzielte der vielseitige Mittelfeldmotor zehn Treffer und legte weitere drei Tore für seine Mitspieler auf. Ex-Natispieler Tranquillo Barnetta folgt direkt dahinter mit acht Torerfolgen. Für den ehemaligen Mittelfeldregisseur von Bayer 04 Leverkusen ist nach der Saison die Karriere vorbei – er hängt die Fußballschuhe an den Nagel. Ein weiterer Funken Hoffnung macht die Rückkehr von Stürmer Cedric Itten, der richtig stark in die Saison startete (sieben Spiele, vier Treffer) bis er sich gegen Lugano Ende September das Kreuzband riss. Nun sitzt er erstmals wieder auf der Bank.