FC Zürich: Bickel äußert sich zur aktuellen Situation
Der Fußball steht rund um den Globus. Auch beim FC Zürich geht seit Wochen nichts mehr. Schon seit einiger Zeit stellt sich die Frage nach der Zukunft: Halten die Vereine das Aussetzen des Spielbetriebs auf Dauer durch? Und wann kann es weitergehen? Sportchef Thomas Bickel gibt im Interview mit dem Portal „Nau.ch“ Einblick in den aktuellen Kenntnisstand. Erfreulicherweise ist seines Wissens kein Mitarbeiter oder Spieler des FCZ vom Coronavirus betroffen. Er denke, dass „dann auch umgehend gehandelt wird“, so der Verantwortliche mit Blick darauf, was passiert, wenn es doch geschieht.
Bickel nimmt die Spieler in die Pflicht
Beim FC Sion wurden unlängst einige Spieler fristlos entlassen, um die massiven Einnahmeausfälle zu kompensieren. Dieser Schritt wird in der Liga und unter den Fans heiß diskutiert. Bickel möchte allerdings „nicht kommentieren“, was „Christian Constantin veranstaltet.“ Für ihn sei allerdings „klar, dass die Spieler ihren Teil dazu beitragen“, dass die schwierige finanzielle Situation überwunden werden kann. Die Vereine stünden vor erheblichen Problemen. Es gehe darum, den Akteuren bewusst zu machen, wie ernst die Lage sei.
Mit Blick auf die Allgemeinheit fordert Bickel zur Selbstdisziplin. Die Menschen müssten sich an die Regeln halten. Wer dies nicht tue, müsse auf sein Fehlverhalten hingewiesen werden. Auch dies gehöre zur Solidarität.
Ab wann kann wieder gespielt werden?
Bickel kann auch nicht konkret sagen, ab wann oder überhaupt noch der Ball in dieser Spielzeit wieder rollen wird. Er bleibe allerdings optimistisch, so der Sportchef des FC Zürich weiter. Er denke, dass die Saison beendet werden könne. Nur könne man in der aktuellen Situation noch nicht vorhersehen, in welcher Form und in welchem Zeitfenster dies geschehen könne. Hoffentlich erweist sich Bickels Optimismus als zutreffend.