Wird Silvan Sidler schon bald der Nachfolger von Claudio Lustenberger?

Nach dem souveränen 1:0-Sieg des FC Luzern gegen den FC Basel, äußerte sich auch Silvan Sidler zu seinem erfolgreichen Einsatz. Der 19-Jährige sprang in der Partie gegen den Schweizer Meister für den verletzten Claudio Lustenberger ein.

Dafür, dass es erst Sidler`s zweiter Einsatz in der Super League war, hat sich der junge Außenverteidiger sehr gut geschlagen. Trotzdem könne er noch einiges von Lustenberger lernen, merkte Sidler an. Druck, gegen Basel zu spielen, habe er jedoch nicht empfunden. Im Gegenteil: Er habe sich einfach gefreut, berichtete Sidler nach seiner würdigen Vertretung für Lustenberger.

Unterstützung bekam er dabei von seinen Teamkollegen, die ihm seinen Einsatz so gut sie konnten erleichterten. Seitdem Gerardo Seoane die Mannschaft im Winter übernahm, kam Sidler erst einmal zum Zug. Der neue Trainer hat Sidler bereits mehrfach in der Öffentlichkeit gelobt und ihn sogar mit in die Aufstellung gegen Lausanne-Sport genommen, das erste Spiel im neuen Jahr.

Doch dann zog sich Sidler beim abschließenden Training eine Verletzung zu und musste im Spiel gegen Lausanne von Simon Grether ersetzt werden. Das habe ihn damals verständlicherweise sehr geärgert. Doch er wusste, dass seine Chance kommen wird. Und am vergangenen Sonntag war es schließlich soweit.

Sidler sprach auch offen darüber, dass der Konkurrenzkampf zwischen ihm und Mannschaftskapitän Lustenberger da sei. Lustenberger`s Vertrag läuft, nach einer Verlängerung, noch bis zum Sommer kommenden Jahres.

Doch schon jetzt wird Sidler als Nachfolger des Linksverteidigers gehandelt.
Denn der 31-Jährige könne keinesfalls einen dauerhaften Anspruch auf seinen derzeitigen Stammplatz (hinten links) erheben. Und Sidler stellt klar, dass er einen Stammplatz möchte.

Trotz des unvermeidbaren Konkurrenzkampfes bestehe zwischen ihm und Lustenberger ein sehr gutes Verhältnis, erklärte Sidler und räumte ein, dass er von ihm noch einiges lernen könne.