EM-Qualifikation: Schweizer Nationalmannschaft unterliegt Portugal
Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft bleibt in der Qualifikation zur Europameisterschaft 2018 weiter ohne Sieg. Das Team von Bundestrainer Michael Suter verlor auch das dritte Qualifikationsspiel und unterlag Portugal mit 25:27. Mit nun drei Niederlagen sind die Chancen auf eine erfolgreiche Qualifikation deutlich gesunken.
Nachdem die Schweiz zum Auftakt der EM-Qualifikation Europameister Deutschland an den Rand einer Niederlage spielte, fiel die Leistung gegen Portugal sehr enttäuschend aus. Die Portugiesen sind eigentlich der nominell schwächste Gegner in der Gruppe, sodass ein Sieg praktisch Pflicht ist, wenn man sich für die EM qualifizieren möchte.
Das Schweizer Team erwischte allerdings einen denkbar schlechten Start. Ganzen zehn Minuten mussten die Fans warten, bis die Mannschaft überhaupt ein Tor erzielte. Das Team spielte in der Anfangsphase weitestgehend ohne Andy Schmid, was sich spürbar auf die Offensivbemühungen auswirkte. Dass es zu diesem Zeitpunkt erst 0:4 stand, war noch die beste Nachricht aus Sicht der Schweiz.
Zur Halbzeitpause hatte sich die Mannschaft dann wieder auf zwei Tore herangekämpft, allerdings starte man in die zweite Hälfte ähnlich schwach wie schon in Halbzeit 1 ein. In den ersten 15 Minuten gelangen der Offensive von Trainer Michael Suter lediglich vier Treffer. Die Portugiesen zeigte sich dagegen deutlich treffsicherer und zogen auf 21:15 davon. Diesen Rückstand konnte die Schweiz letztendlich nicht wieder aufholen und so musste man sich mit 25:27 geschlagen geben.
Um überhaupt noch eine Chance auf die Europameisterschaft 2018 zu haben, muss die Schweiz das Rückspiel am Sonntag in Portugal gewinnen. Aktuell befindet man sich mit fünf Punkten auf dem letzten Platz in der Gruppe 5. Deutschland hat mit drei Siegen im Moment die besten Chancen, sich als Erstes das Ticket für die EM zu sichern.