CL 1. Spieltag: YB Bern ohne Chance gegen Manchester United

Die Young Boys Bern haben Ihr Debüt auf der großen Bühne Champions League verloren. Die Schweizer unterlagen vor heimischem Publikum Manchester United mit 0:3. Dabei startete der Meister eigentlich ausgezeichnet und kam deutlich besser in die Partie als Favorit aus der Premier League. Doch mit zunehmender Spielzeit erwies sich die Elf von José Mourinho als cleverer. Entscheidend war dabei ein Spieler, mit dem „The Special One“ eigentlich über Kreuz liegt, ihn inzwischen aber sogar zum Kapitän gemacht hat: Paul Pogba.

Spielbericht: Bern ist der Franzosen-Power von Manchester nicht gewachsen
Bern erwischte einen Start nach Maß in die Partie und spielte sich in der Frühphase einige gute Gelegenheiten heraus, die von Uniteds Schlussmann David De Gea zunichte gemacht wurden. Nicht wenige Fans der Eidgenossen träumten jetzt davon, dass das „Wunder von Bern“, auf das sie so sehr hofften, tatsächlich gelingen könnte. Lediglich einige Skeptiker äußerten, dass es sich rächen könnte, gegen eine Mannschaft wie Manchester nichts aus der eigenen Überlegenheit zu machen.

Und dann kam der Auftritt von Uniteds Franzosen und insbesondere von Pogba. Der Weltmeister sorgte nach 35 Minuten mit einem wunderschönen Schuss für das 1:0. Eine Minute vor der Halbzeit erhielt Manchester dann auch noch einen Handelfmeter. Pogba übernahm die Verantwortung und verwandelte zum 2:0. Bern war jetzt gebrochen. So kam es in der zweiten Halbzeit, wie es kommen musste. Anthony Martial verwandelte zum 3:0 (66. Minute). Die Vorarbeit stammte – natürlich – von Pogba, der zweifelsohne der Mann des Tages war.

Wie wenig das Ergebnis den eigentlichen Spielverlauf widerspiegelt, zeigt ein Blick auf die Statistiken. Bern gab beispielsweise 18 Torschüsse ab, Manchester aber nur 16. Die Young Boys gewannen zudem 52 Prozent der Zweikämpfe. Aber auf solche Dinge kommt es im Fußball bekanntlich nicht an. Bern musste dies auf die harte Tour lernen.